Diagnose der Alzheimer-Krankheit

Wenn es um die Überprüfung kognitiver Leistungen geht, ist es für manche eine Überwindung, sich einem Arzt anzuvertrauen. Einfacher erscheint es zunächst, Gedächtnisprobleme zu verharmlosen oder zu überspielen. Andere wiederum sind dankbar für eine zuverlässige Klärung der Krankheitssymptome, auch wenn die Diagnose Alzheimer gestellt wird.

Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln oder im Falle einer Alzheimer-Erkrankung frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen. Auf der einen Seite können Gedächtnisprobleme Ursachen haben, die gut zu behandeln sind, auf der anderen Seite zeigen Medikamente, die den Verlauf der Alzheimer-Krankheit verzögern können, die beste Wirkung am Beginn der Krankheit.

Der erste Ansprechpartner bei Gedächtnisproblemen ist der Hausarzt, der den Patienten dann eventuell an einen Spezialisten, Neurologen oder Psychiater oder an eine Gedächtnissprechstunde überweist. Gedächtnissprechstunden, auch Memory-Kliniken genannt, sind Krankenhäusern angeschlossene Abteilungen, die sich auf Hirnleistungsstörungen spezialisiert haben.

Die Diagnose der Alzheimer-Krankheit erfolgt klinisch, das heißt durch die Untersuchung eines Arztes und wird durch neuropsychologische Testverfahren untermauert. Zusatzuntersuchungen mittels bildgebender Verfahren oder der Liquordiagnostik gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Weitere Informationen

Eine Liste bundesweiter Gedächtnissprechstunden können Sie auf unserer Webseite herunterladen.

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In unserem Ratgeber "Diagnose-Verfahren bei Alzheimer“ werden die verschiedenen Untersuchungen vom ersten Gespräch beim Hausarzt bis hin zur eventuell durchzuführenden Rückenmarkspunktion beschrieben.

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Zuletzt aktualisiert: 11.5.2011