27.02.2008Neue Studie zu den Risiken des AutofahrensEine neue Studie von Forschern am Rhode Island Hospital und der Brown University hat gezeigt, dass Menschen mit Alzheimer-Krankheit mehr Unfälle haben und häufiger schlechter bei Fahrtests abschneiden, als Fahrer ohne kognitive Beeinträchtigung. Die Studie wurde im Januar in der Fachzeitschrift „Neurology" veröffentlicht. Obwohl die Studie frühere Berichte zu potentiellen Risiken von Fahrern, die sich im frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit (der häufigsten Demenzform) befinden, bestätigt, weist sie auch darauf hin, dass Menschen mit sehr milder Demenz über längere Zeiträume weiter sicher fahren können. Teilnehmer und Ausführung des Forschungsprojekts Fahrtüchtigkeit von Demenz-Patienten „Wir fanden auch heraus, dass Menschen mit einer als „leicht“ definierten Demenz eher bei einem Fahrtest versagten als solche, die eine „sehr leichte Demenz“ aufwiesen“, so Ott. „Unsere Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit leichter Demenz annähernd vier mal häufiger beim Fahrtest versagten, als jene mit sehr leichter Demenz. Dies weist darauf hin, dass Menschen mit ersten Anzeichen auf eine Demenz in der Lage sind über längere Zeiträume sicher zu fahren.“ Ott bemerkt: „Trotzdem ist es klar, dass die Fahrtüchtigkeit von Patienten mit Demenz rapide abnimmt, daher müssen regelmäßige Fahreignungstests für Patienten gewährleistet sein.“ Ein Ratgeber der amerikanischen Akademie für Neurologie empfiehlt, dass Fahrer mit ersten Anzeichen auf eine Demenz alle sechs Monate auf ihre Fahreignung getestet werden sollten. Weitere Einflüsse auf die Fahrtüchtigkeit Regelmäßige Kontrolle der Fahrtüchtigkeit und Motorradunfälle Ausblick: Entwicklung von Tests zur Fahrsicherheit Dieser Artikel basiert auf einer Original-Pressemitteilung, veröffentlicht auf „Medical News Today“ |
Unsere AnschriftAlzheimer Forschung Initiative e.V. Initiative für die ForschungSeit 1996 konnte die Alzheimer Forschung Initiative dank zahlreicher privater Spender insgesamt 89 Forschungsprojekte mit 4,75 Millionen € unterstützen. Jährlich werden in einem zweistufigen Bewertungsverfahren die aktuellen Forschungsanträge begutachtet. Jedes Jahr werden bei der AFI mehr ausgezeichnete und förderungswürdige Anträge eingereicht, als der Verein finanziell unterstützen kann. |

