Fördermittel für die Alzheimer-Forschung

Da die Ursache für Alzheimer immer noch nicht geklärt ist, ist vor allem Grundlagenforschung von entscheidender Bedeutung. Wir haben das Ziel, mit unseren Projekten dazu beizutragen, dass neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entstehen, die das Leben der Betroffenen und Angehörigen verbessern. Wir arbeiten dafür, dass Alzheimer eines Tages heilbar ist. Unterstützen Sie dieses Ziel mit Ihrer Spende.

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative fördert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 die Erforschung der Alzheimer-Krankheit. Es entspricht dabei dem Selbstverständnis der AFI, den Grundsätzen der Neutralität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit zu folgen.

Bisher konnten 201 Forschungsaktivitäten mit über 8,4 Mio. Euro gefördert werden. Davon vergab die AFI Mittel für 150 Forschungsprojekte, International Training Grants, Workshops, Symposien und Travel Grants für junge Wissenschaftler. Über den Zeitstrahl oder die Karte auf der Übersichtsseite gelangen Sie zu den Details der Förderung und den Beschreibungen sowie Ergebnissen der einzelnen Forschungsprojekte.

Art der Förderung:Standard Grant
Projektleiter:Prof. Dr. Wiebren Zijlstra
Institution:Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie
Titel des Projekts:Quantitative Untersuchung des Bewegungsverhaltens bei Alzheimer
Forschungsbereich:Therapie, Physiologie
Laufzeit:1. November 2015 – 30. April 2018
Fördersumme:€ 80.000

Was wird erforscht?

Die Alzheimer-Krankheit kann zu einer Veränderung des Bewegungsverhaltens führen: Einige Patienten verlieren ihre körperliche Aktivität, andere Patienten erleben eine Rastlosigkeit, die ein ständiges Umherwandern mit sich bringt. Auch Änderungen im Tag-Nacht-Rhythmus können auftreten. Von den Angehörigen werden diese Veränderungen als sehr belastend empfunden. Prof. Dr. Wiebren Zijlstra von der Deutschen Sporthochschule Köln möchte das Bewegungsverhalten der Patienten quantitativ erfassen, damit im nächsten Schritt therapeutische Maßnahmen ergriffen werden können. 

Wie geht Wiebren Zijlstra dabei vor?

Ziljstra und sein Team setzen spezielle Bewegungssensoren ein, die am unteren Rücken der Patienten befestigt werden. Die Sensoren erkennen, ob sich eine Person im Ruhezustand befindet oder in einer Aktivitätsphase. Somit kann das Bewegungsverhalten im Tagesverlauf untersucht werden. Gestützt werden sollen die Ergebnisse durch die Bestimmung von Stresshormonen im Blut der Probanden.

Was ist das Ziel des Forschungsprojekts?

Eine quantitative Erfassung des Bewegungsverhaltens von Alzheimer-Patienten soll die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten eröffnen, zum Beispiel um den Bewegungsdrang der Patienten durch eine zielgerichtete körperliche Aktivierung  zu kompensieren. Denkbar wären verschiedene Sportangebote im Tagesverlauf.

Wofür werden die Fördermittel verwendet?

Die Fördermittel entfallen auf die Anstellung eines Computerspezialisten (56.000 Euro), Verbrauchsmaterialien (16.000 Euro), Publikationskosten (6.000 Euro) sowie Reisekosten (2.000 Euro).

Foto: Deutsche Sporthochschule Köln

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