Testament und Testierfähigkeit bei Alzheimer

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Worauf sollte man bei der Gestaltung einer Testaments achten? Wie bestimmt man selbst, was später mit dem eigenen Nachlass geschehen soll? Diese und weitere Fragen erläuterte Rechtsanwalt Bernfried Rose bei der AFI-Informationsveranstaltung „Noch entscheide ich – Testament und Testierfähigkeit bei Alzheimer“ am 29. April in Hamburg.

Schwerpunkt des Vortrags war die Frage der Testierfähigkeit bei Alzheimer-Patienten. Denn im Verlauf der Alzheimer-Krankheit schwinden unter anderem die kognitiven Fähigkeiten, die Orientierung, die Fähigkeit, sich ein klares Urteil zu bilden und die Tragweite des eigenen Handelns zu verstehen. Diese Fähigkeiten sind jedoch notwendig, um ein wirksames Testament verfassen zu können.

Berfried Rose informiert Gäste zum Erbrecht


Testierfähig ist man meist noch, wenn die Geschäftsfähigkeit bereits eingeschränkt ist, zum Beispiel, wenn der Patient einen amtlichen Betreuer hat. Spätestens bei einer mittelschweren Demenz aber liegt in der Regel eine Testierunfähigkeit vor: Die Betroffenen können also kein gültiges Testament mehr vorlegen. Daher sollte man schon bei der Diagnosestellung Alzheimer die Testamentsgestaltung zeitnah in Angriff nehmen.

Auch wenn es im Verlauf der Krankheit „lichte Momente“ geben mag, sehen die meisten Experten darin keinen Nachweis der Testierfähigkeit des Erkrankten. Besonders schwierig ist es, im Nachhinein die Testierfähigkeit eines Erblassers im Falle einer Erbstreitigkeit nachzuweisen. Welche Möglichkeiten es dann gibt, und wie sich eine solche Situation vermeiden lässt, finden Sie in unserer Infomappe zum Vortrag, die Sie kostenlos hier bestellen können.

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