Alzheimer vorbeugen – wie geht das in Zeiten von COVID-19?

Angerichtete Lebensmittel aus dem Mittelmeerraum
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Die Maßnahmen zum Schutz vor COVID-19 sind auch weiterhin nötig, sie schränken aber den Alltag nach wie vor stark ein. Besonders Seniorinnen und Senioren können sich einsam und gelangweilt fühlen, wenn Familienbesuche ausbleiben und Freizeitaktivitäten mit Freunden und Bekannten nicht möglich sind. Dabei ist ein aktives und abwechslungsreiches Leben wichtig, um das persönliche Alzheimer-Risiko zu senken. Wir zeigen, wie Sie auch unter Einhaltung der Beschränkungen Alzheimer vorbeugen können.

In Kontakt bleiben

Soziale Kontakte sind vor allem jetzt sehr wichtig, denn sie helfen nicht nur gegen Einsamkeit, sondern halten auch die grauen Zellen auf Trab. Telefonate und handgeschriebene Briefe ermöglichen auch weiterhin den Austausch mit Freunden und Familie. Bei Video-Anrufen mit Smartphones, Tablets oder Computern kann man seine Gesprächspartnerinnen und -partner dabei auch sehen. Chatten Sie beispielsweise regelmäßig mit Ihrer Familie, lesen Sie Ihren Enkeln am Telefon vor, schicken Sie sich Fotos aus Ihrem Alltag oder verabreden Sie sich per Videokonferenz zum gemeinsamen Kochen.

(Lieblings)rezepte!

Die meisten verbringen momentan viel Zeit zuhause – das ist eine gute Gelegenheit, die Ernährung auf den Prüfstand zu stellen. Denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung beugt nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sie schützt auch das Gehirn. Wir empfehlen eine mediterrane Küche mit Olivenöl, Obst und Gemüse, fettem Fisch und wenig rotem Fleisch. Den Zucker zur Deckung des Energiebedarfes zieht unser Gehirn am besten aus vollkornhaltigen Kohlenhydraten. Darüber hinaus brauchen wir Eiweiß und langkettige Omega-3-Fettsäuren. Kochen und essen Sie abwechslungsreich, trinken Sie viel Wasser oder zwischendurch auch Traubensaft. Der Lieferservice des Supermarktes oder auch Nachbarn können bei Ihren Einkäufen helfen.

Input für die grauen Zellen

Gerade die geistige Fitness lässt sich zu Hause gut trainieren. Online-Spiele und Online-Kurse bieten sich jenen an, die digitale Medien gerne nutzten. Vielleicht wollten Sie den Umgang mit dem Computer und dem Internet schon immer einmal lernen – nutzen Sie diese Zeit jetzt! Aber auch offline ist viel möglich – zum Beispiel Lesen oder Musizieren – alles was Spaß macht und ein wenig fordert, ist gut für das Gehirn. Die Nervenzellverbindungen profitieren gerade auch beim Lernen von Neuem, wie etwa beim Erlernen einer Sprache.

Körperliche Fitness

Bewegung ist sowohl für die körperliche wie für die geistige Fitness wichtig. Spaziergänge im Wald, Radfahren, laufen oder einfach nur gehen – am besten an der frischen Luft und dort, wo nicht so viele Menschen sind. Mit dem richtigen Abstand können Sie sich auch zu einem gemeinsam Spaziergang verabreden. Achten Sie darauf, sich selbst und andere nicht anzustecken. Im Internet gibt es viele Sport- und Bewegungs-Kurse, die häufig auch kostenlos sind. Auch hier gilt: alles was Sie in Bewegung bringt und Spaß macht, ist hilfreich.

Weitere Informationen finden Sie in unserer kostenlosen Broschüre „Alzheimer vorbeugen – Gesund leben, gesund altern“.

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Lesen Sie das bewegende Interview!

Zehn Jahre hat Christa Schneider ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Trudi begleitet. In einem bewegenden Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Ihr Fazit: vorbeugen so gut es geht und spenden für die Alzheimer-Forschung.

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