Arzttermin für Alzheimer-Diagnose: Jetzt Broschüre bestellen

Szene aus einer Arztpraxis (Copyright: Alzheimer Forschung Initiative e.V.)

Wenn Sie bei sich eine Verschlechterung des Gedächtnisses feststellen, sollte Sie immer einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln oder im Falle einer Alzheimer-Erkrankung frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen.

In unserer Broschüre „Diagnose Alzheimer – Ärztliche Tests im Überblick“ raten wir, den Besuch bei der ärztlichen Sprechstunde vorher zu planen. Jetzt Broschüre bestellen.

Für viele Menschen ist es nicht einfach, offen mit der Ärztin oder dem Arzt über ihre Beschwerden zu sprechen, zumal die Zeit meist knapp bemessen ist. Hier kann eine Vorbereitung Abhilfe schaffen. Sehr hilfreich ist es, wenn Sie vor dem Besuch eine Liste mit Symptomen aufstellen. Die Symptome können körperlicher Natur sein, wie Schmerzen oder Fieber. Sie können aber auch psychischen Ursprungs sein und Gedanken und Gefühle betreffen. Folgende Fragen können als Leitfaden dienen:

  • Welche Beschwerden liegen vor?
  • Wann begannen die Beschwerden?
  • Um welche Tageszeit treten die Beschwerden auf und wie lange dauern diese an?
  • Wie oft treten die Beschwerden auf?
  • Wodurch verbessert oder verschlechtert sich der Zustand?
  • Wie sehr schränken die Beschwerden im Alltag ein?

Darüber hinaus muss Ihr behandelnder Arzt oder die behandelnde Ärztin wissen, welche Medikamente Sie einnehmen. Hierzu zählen sowohl verschreibungspflichtige Medikamente, als auch frei verkäufliche Mittel wie Vitamine oder Augentropfen. Wir empfehlen, die Medikamente aufzuschreiben oder gleich mitzubringen.

Außerdem sollten Sie, wenn möglich, ein Familienmitglied, einen Freund oder eine Freundin um Begleitung bitten. Bei einer Alzheimer-Diagnose spielt die Fremdanamnese, also das Gespräch mit einer Person, die dem Patienten oder der Patientin nahesteht, eine wichtige Rolle. Sollten Sie Probleme mit der deutschen Sprache haben, ist es sinnvoll jemanden mitzubringen, der übersetzen kann.

Weitere Informationen

Was ist Alzheimer?

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Zehn Jahre hat Christa Schneider ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Trudi begleitet. In einem bewegenden Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Ihr Fazit: vorbeugen so gut es geht und spenden für die Alzheimer-Forschung.

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