Folgen von COVID19 für Senioren: Langeweile muss nicht sein

Seniorin mit Telefon
  |   Alzheimer

Ältere Menschen sind durch die Lungenerkrankung COVID-19 gleich mehrfach betroffen. Sie haben ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Um einer Ansteckung vorzubeugen, sollten sie besonders wenig direkten Kontakt zu ihren Mitmenschen haben. Vor allem, wenn Senioren alleine oder im Pflegeheim wohnen, kann sich ein Gefühl der Einsamkeit einstellen. Dem können Angehörige vorbeugen. Unser gesamtes Team hat Tipps zusammengetragen:

  • Regelmäßig anrufen: Es ist wichtig, über diese herausfordernde Situation miteinander zu sprechen. Natürlich darf am Telefon aber auch gelacht werden. Sogar musizieren kann man doch eigentlich auch „an der Strippe“. Und die Enkel wollten ihren Großeltern doch sicher mal wieder etwas vorsingen.
     
  • Einen Brief schreiben: Diese Idee mag vielleicht ein wenig aus der Zeit gefallen sein. Trotzdem ist es wunderbar, völlig unerwartet einen liebevoll geschriebenen und gestalteten Brief zu bekommen. Kinder können ihren Großeltern ein Bild malen oder ein Fensterbild basteln.
     
  • Video aufnehmen: Wer mit dem Smartphone umgehen kann, ist klar im Vorteil. Das gilt auch für Senioren. Nehmt ein lustiges Video auf und schickt es an Oma, Opa oder wen ihr sonst damit unterhalten wollt. Auch ein Gruppenchat über einen Kurznachrichtendienst kann für Ablenkung sorgen.
     
  • Alte Bilder versenden: Sucht Bilder von früher zusammen und schreibt die Geschichten dazu auf. Vielleicht macht ihr sogar ein Album, das ihr versenden könnt.
     
  • Aus dem Auto grüßen: Fahrt bei den Großeltern vorbei, bleibt im Auto und winkt ihnen zu. Auf diesem Weg könnt ihr euch sehen und habt keine Ansteckungsgefahr. Wichtig ist aber, dass es bei einer Begegnung aus der Distanz bleibt.
     
  • Gesellschaftsspiele aus der Ferne: Geht nicht? Geht doch! Entweder über eine App oder ganz „Oldschool“ – wer gerne Schach spielt, könnte zum Beispiel auf Fernschach umsteigen.

Weitere Informationen

Die Alzheimer Forschung Initiative

Forschung fördern - Alzheimer besiegen


Lesen Sie das bewegende Interview!

Zehn Jahre hat Christa Schneider ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Trudi begleitet. In einem bewegenden Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Ihr Fazit: vorbeugen so gut es geht und spenden für die Alzheimer-Forschung.

Interview lesen!

Möchten Sie unseren Newsletter abonnieren?

Haben Sie Fragen?

Vertrauen & Transparenz

Bleiben Sie an unserer Seite

Auch in Zeiten von Corona dürfen wir die Alzheimer-Forschung nicht vergessen. Schon 10, 25 oder 250 Euro helfen uns, neue Forschungsprojekte auf den Weg zu bringen, denn nur Forschung bringt Heilung. Bitte helfen Sie, die Krankheit des Vergessens zu besiegen!

Spenden Sie jetzt!