Forschungsförderung: 81 Projektanträge eingegangen

  |   Forschung

Der Begutachtungsprozess für unsere neue Förderungsrunde hat begonnen. Bis zum Einsendeschluss am 31. Januar haben uns 81 Kurzanträge (Letter of Intent) von in Deutschland tätigen Alzheimer-Forschern erreicht - ein Rekordergebnis. 57 Forscher bewerben sich um ein Standard-Projekt, das über drei Jahre mit bis zu 120.000 Euro gefördert werden kann. Darüber hinaus sind 20 junge Forscher im Rennen um ein zweijähriges Pilot-Projekt mit einem maximalen Budget von 40.000 Euro. Weitere vier Forscher bewerben sich gemeinsam mit einem niederländischen oder französischen Projektpartner um eine grenzübergreifende Projektförderung in Höhe von 100.000 Euro für zwei Jahre.

Reagenzgläser


Die eingegangenen Kurzanträge werden nun von unserem Wissenschaftlichen Beirat und den Beiräten unserer europäischen Kooperationspartner in den Niederlanden und Frankreich geprüft und bewertet. Die besten Antragssteller werden dann im April aufgefordert, einen Vollantrag einzureichen, der dann von den Beiratsmitgliedern sowie externen Gutachtern im Peer-Review-Verfahren benotet wird.

Die Anträge und Gutachten werden beim jährlichen Treffen des Wissenschaftlichen Beirats im Oktober ausführlich diskutiert. Anschließend teilt der Wissenschaftliche Beirat seine Empfehlung der zu fördernden Projekte unserem Vorstand mit. Der Vorstand gibt die ausgezeichneten Wissenschaftler mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Januar 2020 bekannt.

Als größter privater Förderer öffentlicher Alzheimer-Forschung in Deutschland haben wir seit unserer Gründung 1995 insgesamt 266 Forschungsaktivitäten mit über 10,2 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen

Übersicht über alle geförderten Projekte
Die AFI-Fördermittel im Überblick
Der Wissenschaftliche Beirat
Forschung fördern - Alzheimer besiegen


Lesen Sie das bewegende Interview!

Zehn Jahre hat Christa Schneider ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Trudie begleitet. In einem bewegenden Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Ihr Fazit: vorbeugen so gut es geht und spenden für die Alzheimer-Forschung.

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