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Wenn Alzheimer-Patienten weglaufen

Weggelaufene Seniorin über Stunden von Einsatzkräften gesucht“, sicher haben Sie solch eine Meldung schon einmal in der Zeitung gelesen. Oder sogar einen ähnlich dramatischen Vorfall in Ihrem Umfeld miterlebt. Dann können Sie sich vorstellen, was fast immer dahintersteht: das Schicksal Alzheimer.

Ein erkrankter Mensch, der orientierungslos umherirrt. Angehörige, die schreckliche Stunden der Angst und Sorge durchleiden. Meistens gehen diese Geschichten glimpflich aus und die Betroffenen werden bald wiedergefunden – leider nicht immer wohlbehalten. Die Sorge der Angehörigen, dass es wieder passieren könnte, wird dann immer größer.

Portrait des Vorstand Vorsitzenden Dr. Michael Lorrain

Bei vielen Betroffenen ist bereits in einem frühen Stadium der Krankheit der Orientierungssinn beeinträchtigt. Mit Fortschreiten der Erkrankung finden sich Alzheimer-Patienten auch an bekannten Orten nicht mehr gut zurecht. Ein Betroffener, der allein unterwegs ist, ist in Gefahr! Deshalb sollten Sie zur Sicherheit Vorkehrungen treffen.


Dr. Michael Lorrain, Vorstandsvorsitzender Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Sicherheit im Alltag: Tipps von Dr. Lorrain

  • Installieren Sie Klingeln oder legen Sie Alarmmatten vor die Tür, die sofort melden, wenn eine Außentür geöffnet wird.
  • Bringen Sie „kindersichere“ Türgriffe an und Schlösser, die für den Patienten schwer erreichbar sind.
  • Hängen Sie Glöckchen oder klingende Mobiles an die Haustür, wenn sie keine teuren Alarmvorrichtungen anschaffen möchten.
  • Befestigen Sie Sicherheitsscharniere an allen Fenstern, damit diese nur bis zu einem gewissen Grad geöffnet werden können.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn, dass Ihr Angehöriger den Hang zum Weglaufen hat und bitten Sie sie, Ihnen sofort zu berichten, wenn sie Ihren Angehörigen draußen alleine sehen.
  • Stecken Sie dem Patienten einen Notfallausweis mit Namen, Adresse und einer Notfallrufnummer in die Tasche.

Alzheimer stoppen

Bereits heute leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen mit der Diagnose Alzheimer, die irgendwann vollständig auf Hilfe angewiesen sind. Ohne neue Erkenntnisse müssen wir im Jahr 2030 mit doppelt so vielen rechnen. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl von Köln und München zusammen! Sie sehen, die Zeit drängt. Helfen Sie, die Krankheit zu stoppen:
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