Nachbericht zur Preisverleihung in München:

„Damit jeder Mensch in Würde alt werden kann

Kaufmanns-Casino München, Odeonsplatz 6, 80539 München, am 24. Januar 2020

Bei strahlendem Sonnenschein und kalten Temperaturen haben sich unsere Spenderinnen und Spender im Kaufmanns-Casino München eingefunden, um unsere zwölf neuen Forscherinnen und Forscher bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) willkommen zu heißen. Spender, Forscher, Gastgeber: Insgesamt 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 24. Januar 2020 in die historischen Räume des Kaufmanns-Casinos, um diesen besonderen Anlass gebührend zu feiern.

 

„Dieses Jahr können wir zwölf Forschungsprojekte mit einer Summe von 956.920 Euro fördern“, konnte der AFI-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Lorrain stolz zum Auftakt berichten. Das ist eine neue Bestmarke in unserer Erfolgsgeschichte und untermauert unseren Status als größter privater Geldgeber der Alzheimer-Forschung in Deutschland. „Natürlich wissen wir, woher die Gelder kommen“, richtete sich Dr. Lorrain an die anwesenden Spenderinnen und Spender, „nämlich von Ihnen! Mit Ihrer Hilfe arbeiten wir für das gemeinsame Ziel: Der Alzheimer-Krankheit beizukommen, damit jeder Mensch in Würde alt werden kann. Denn das Leben sollte man bis zum Schluss genießen können.“

Die zwölf neuen Projekte waren zuvor aus 81 eingegangenen Anträgen sorgfältig in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt worden. Für die Begutachtung der Anträge ist der Wissenschaftliche Beirat der AFI verantwortlich, wie der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Thomas Arendt vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig erläuterte. Prof. Arendt stellte alle zwölf neuen Forschungsvorhaben kurz vor. Die Preisträger bekamen ihre Urkunden von Dr. Lorrain überreicht und nutzten die Gelegenheit, sich direkt an ihre Unterstützer zu wenden.

Ein Beispiel für von der AFI geförderte Forschung gab Privatdozent Dr. Marco Düring vom Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung der Universität München. Er stellte den Teilnehmern exklusive Ergebnisse seiner erfolgreich abgeschlossenen Studie vor. Dr. Düring arbeitet daran, mittels spezieller MRT-Verfahren die Alzheimer-Krankheit besser von der vaskulären Demenz unterscheiden zu können. Diese Differenzierung ist wichtig, um Therapien genau auf die Krankheitsbilder einzelner Patienten abstimmen zu können. Wir haben seine Arbeit von 2016 bis 2018 finanziell unterstützt.

Bei dem anschließenden Sektempfang nutzten Freunde und Förderer der AFI die Gelegenheit, mit den Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Allen Wissenschaftlern wünschen wir viel Erfolg für ihre Forschungen und bedanken uns bei allen Spendern für die großzügige Unterstützung unserer Arbeit. Mit jeder Hilfe kommen wir einer Zukunft ohne Alzheimer ein Stück näher!

Einen ausführlichen und bebilderten Nachbericht finden Sie zum Download unter „Weitere Informationen“.

Ihr Ansprechpartner

Christian Leimbach
stv. Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltungen

Tel.: 0211 - 86 20 66 19
E-Mail schreiben

Foto: ©Patricia C. Lucas Photography

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