Nachbericht zur Preisverleihung in Wiesbaden:

Zwölfmal Hoffnung

Wiesbadener Casino-Gesellschaft, Friedrichstraße 22, 65185 Wiesbaden, am Freitag, 18. Januar 2019

Bei kalten Temperaturen und strahlendem Sonnenschein fanden sich unsere Spenderinnen und Spender in der Wiesbadener Casino-Gesellschaft ein, um die zwölf neuen Forscherinnen und Forscher der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) willkommen zu heißen. Insgesamt 70 Teilnehmer sind am 18. Januar 2019 in den wunderschönen Spiegelsaal gekommen, um diesen besonderen Anlass gebührend zu feiern.

„Dieses Jahr können wir zwölf Projekte mit einer Summe von 956.880 Euro fördern“, freute sich Dr. Ellen Wiese, Vorstandsmitglied der AFI. Fast eine Million Euro: Eine neue Bestmarke in der Erfolgsgeschichte der AFI, dem größten privaten Geldgeber der Alzheimer-Forschung in Deutschland. Bereits über 10 Millionen Euro konnten seit der Vereinsgründung im Jahr 1995 in die Forschung investiert werden. „Und dieser Erfolg“, richtete sich Dr. Wiese an die anwesenden Spenderinnen und Spender, „ist insbesondere Ihr Verdienst. Ohne Sie wären wir heute alle nicht hier und die Welt um viele Erkenntnisse zur Alzheimer-Krankheit ärmer.“

Hier sehen Sie die neuen Forscher der Alzheimer Forschung Initiative e.V. mit Vorstandsmitglied Dr. Ellen Wiese und Beiratsvorsitzendem Prof. Thomas Arendt.

Zwölfmal Hoffnung: Preisverleihung der Alzheimer Forschung Initiative in Wiesbaden

Die zwölf neuen Projekte waren zuvor aus 63 eingegangenen Anträgen sorgfältig in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt worden. Für die Begutachtung der Anträge ist der Wissenschaftliche Beirat der AFI verantwortlich, wie der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Thomas Arendt vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig erläuterte. Prof. Arendt stellte alle zwölf neuen Forschungsvorhaben kurz vor. Die Preisträger bekamen ihre Urkunden von Dr. Wiese überreicht und nutzten die Gelegenheit, sich direkt an ihre Unterstützer zu wenden.

Einen besonderen Höhepunkt bildete dabei der in diesem Jahr erstmals verliehene „Helga und Dieter Steinle-Preis“. Der Stifter Dieter Steinle überreichte den Preis sichtlich gerührt an Preisträger Dr. Matthias Megges von der Charité Universitätsmedizin Berlin und ließ das Publikum wissen: „Ein Mitglied der Helga und Dieter Steinle-Stiftung verstarb im letzten Jahr an den Folgen der Krankheit. Wenn man weiß, wie weit die Krebsforschung heute in ihrer Effizienz gediehen ist, ist das ein gutes Beispiel, dass wir wirklich etwas bewirken können, wenn wir uns auf die Alzheimer-Forschung konzentrieren und auch die Gelder bereitstellen.“

Ein Beispiel für von der AFI geförderte Forschung gab Prof. Dr. Stefan Kins von der Technischen Universität Kaiserslautern. Er stellte den Teilnehmern exklusive Ergebnisse seiner kürzlich abgeschlossenen Forschung vor. Prof. Kins untersucht ein bisher vernachlässigtes Protein, dass womöglich die Ausbreitung des giftigen, für Alzheimer typischen Amyloid-Beta im Gehirn von Alzheimer-Patienten befördert. Seine weiteren Forschungen sollen Aufschluss darüber geben, ob eine gezielte Hemmung dieses Proteins die Alzheimer-Krankheit verlangsamen oder sogar aufhalten könnte. Außerdem erhofft Prof. Kins sich von den Erkenntnissen verbesserte Möglichkeiten zur Frühdiagnose der Alzheimer-Krankheit.

Bei dem anschließenden Sektempfang nutzten Freunde und Förderer der AFI die Gelegenheit, mit den Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Allen Wissenschaftlern wünschen wir viel Erfolg für ihre Forschungen und bedanken uns bei allen Spendern für die großzügige Unterstützung dieser wichtigen Arbeit. Mit Ihrer Hilfe kommen wir unserer Hoffnung auf ein Leben ohne Alzheimer ein Stück näher!


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Christian Leimbach
stv. Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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