Nachbericht zur Preisverleihung 2024 der AFI in Berlin:

„Eine neue Bestmarke

im Festsaal der Humboldt Graduate School Berlin, am 21. Juni 2024

Während ein Sommergewitter über Berlin-Mitte niederging, begrüßten wir in der Humboldt Graduate School gemeinsam mit unseren Spenderinnen und Spendern unsere neuen Forscherinnen und Forscher bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). Insgesamt 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 21. Juni 2024 im altehrwürdigen Festsaal der Humboldt Universität zu Berlin zusammen, um diesen besonderen Anlass gebührend zu feiern.

„In diesem Jahr können wir zwölf Forschungsprojekte mit einer Summe von 1.640.000 Euro fördern“, konnte AFI-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gottfried Schmalz stolz zum Auftakt verkünden. „Eine neue Bestmarke in unserer Förderhistorie, die unseren Status als wichtigster privater Unterstützer der Alzheimer-Forschung in Deutschland untermauert".

„Die staatliche Förderung der Alzheimer-Forschung hält sich in Grenzen. Deshalb ist die AFI wichtig, um die Alzheimer-Forschung zu fördern. Ohne Sie wäre das alles nicht möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung“, wandte sich Prof. Schmalz an die anwesenden Spenderinnen und Spender. Die Alzheimer Forschung Initiative finanziert ihre Aufklärungsarbeit und die Forschungsförderung ausschließlich aus privaten Zuwendungen. Unterstützung von staatlichen Stellen oder von der Pharmaindustrie erhalten wir nicht.

Die zwölf neuen Projekte waren zuvor aus 72 eingegangenen Anträgen sorgfältig in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt worden. Für die Begutachtung der Anträge ist der Wissenschaftliche Beirat der AFI verantwortlich, wie der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Thomas Arendt vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig erläuterte. Der historisch versierte Alzheimer-Experte wusste zu berichten, „dass Alois Alzheimer, der Entdecker der Krankheit, von 1883 bis 1884 in Berlin seine ersten Schritte in der Medizin machte, oder wie die historischen Quellen sagen: 'als Studierender hier aufgehalten und sich der Medizin beflissen hat.'“

Prof. Arendt stellte alle neuen Forschungsprojekte vor. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten von Prof. Schmalz ihre Urkunden und nutzten die Gelegenheit, sich direkt an ihre Unterstützerinnen und Unterstützer zu wenden.

Ein Beispiel für von der AFI geförderte Forschung gab Prof. Dr. Gerd Kempermann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Dresden. Er präsentierte den Teilnehmern exklusive Ergebnisse seiner kürzlich abgeschlossenen Studie. Dabei hat er mit seinem Team untersucht, welche Faktoren dazu beitragen, das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil zu senken. Wir unterstützen die Arbeit von Prof. Kempermanns Arbeit seit Anfang 2020 finanziell.

Beim anschließenden Sektempfang nutzten Freunde und Förderer der AFI die Gelegenheit, mit den Forscherinnen und Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wir wünschen allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern viel Erfolg bei ihrer Forschung und danken allen Spenderinnen und Spendern für die großzügige Unterstützung unserer Arbeit. Mit Ihrer Hilfe kommen wir einer Zukunft ohne Demenzerkrankungen ein Stück näher!

Ihr Ansprechpartner

Christian Leimbach
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltungen

Tel.: 0211 - 86 20 66 19
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Foto: ©Lukas Schramm Fotografie

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