Unsere Forschungsförderung

Standard- und Pilot-Projekte

Jedes Jahr vergeben wir finanzielle Mittel für innovative und aussichtsreiche Alzheimer-Forschung. Gefördert werden Projekte, die das aktuelle Wissen über die Alzheimer-Krankheit erheblich verbessern. Bewerberinnen und Bewerber müssen an einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung angestellt sein.

Anträge für Standard-Projekte werden bis zu einem Maximum von 100.000 Euro für zwei Jahre bei maximal 50.000 Euro pro Jahr angenommen. Anträge für Pilot-Projekte werden bis zu einem Maximum von 40.000 Euro für zwei Jahre bei maximal 20.000 Euro pro Jahr angenommen. Nur junge Forscher mit einer abgeschlossenen Doktorarbeit und maximal sechs Jahren Erfahrung als Post-Doc sind für die Pilot-Kategorie berechtigt. Für beide Förderungen erfolgt die Antragstellung über das Alzheimer Research Management System.

Zudem können grenzübergreifende Projekte bei uns oder unseren internationalen Kooperationspartnern in Frankreich (Fondation Vaincre Alzheimer) und den Niederlanden (Alzheimer Nederland) beantragt werden. Forscher zweier Länder können zusammen einen Antrag einreichen. Gemeinsam können bis zu 100.000 Euro für zwei Jahre bei maximal 50.000 Euro pro Jahr beantragt werden.

Formulare und Richtlinien 2017

Die AFI arbeitet mit einem Online-Antragssystem. Bewerbungen (Letter of Intent) für Standard- und Pilot-Projekte konnten dort bis zum 6. März 2017 in englischer Sprache eingereicht werden.

AFI-Richtlinien für 2017 ansehen / View 2017 AFI grant application guidelines 

Vorlagen für Reports 2017:

Final Financial Report 2015 - 17

Final Progress Report 2015 - 17

First Year Financial Report 2016 - 17

First Year Progress Report 2016 - 17

Begutachtung der Anträge

Die AFI bewertet Standard- und Pilot-Anträge nach dem Peer-Review-Verfahren. In der ersten Begutachtungsrunde werden die eingegangenen Letter of Intent bewertet. Antragsteller mit guter Bewertung werden zur Einreichung eines Vollantrags aufgefordert. Dieser wird von den Mitgliedern des europäischen Wissenschaftlichen Beirats vorgestellt, diskutiert und bewertet.

Prof. Thomas Bayer, Prof. Sascha Weggen, Prof. Thomas Arendt, Prof. Roland Brandt, Prof. Stefan Teipel und Prof. Manuela Neumann (v. l.) aus dem AFI-Beirat

Prof. Thomas Bayer, Prof. Sascha Weggen, Prof. Thomas Arendt, Prof. Roland Brandt, Prof. Stefan Teipel und Prof. Manuela Neumann (v. l.) aus dem AFI-Beirat

Der Europäische Beirat setzt sich aus den Mitgliedern der Beiräte der AFI sowie der internationalen Kooperationspartner aus Frankreich (Foundation Vaincre Alzheimer) und den Niederlanden (Alzheimer Nederland) zusammen. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates sind angewiesen, die in den Anträgen und Beratungen erlangten Informationen streng vertraulich zu behandeln.

Auf Basis der Bewertung wird unserem Vorstand im Oktober eine Rangliste mit förderungswürdigen Projekten vorgeschlagen. Der Vorstand gibt dann die besten Projekte zur Förderung frei. Die Bewerber werden Anfang November über die Möglichkeit einer Förderung durch die AFI benachrichtigt.

Bild aus dem Labor

Möchten Sie unseren Newsletter abonnieren?

Haben Sie Fragen?

Vertrauen & Transparenz

Lodo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Logo des Deutschen Spendenrates