Die Rolle des Gens Pld3 bei der Alzheimer-Krankheit

Projektdetails:

Thematik: Grundlagenforschung
Förderstatus: laufend
Art der Förderung: Pilot Projekt
Institution: Christian-Albrechts Universität Kiel, Institut für Biochemie
Projektleiter: Dr. Markus Damme
Laufzeit: 01. November 2015 - 31. Oktober 2017
Fördersumme: 40.000,00 Euro
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Was wird erforscht?

Es ist eine Reihe von Variationen in verschiedenen Genen bekannt, die das Alzheimer-Risiko beeinflussen. Variationen bestimmter Gene führen zwangsläufig zur Erkrankung im Erwachsenenalter, während Veränderungen in anderen Genen das Risiko dagegen erhöhen oder sogar verringern. Unlängst wurde Pld3 (Phospholipase D3) als neues Risiko-Gen identifiziert. Erste Untersuchungen zeigen, dass Pld3 das Amyloid-Vorläufer-Protein (APP) beeinflusst. Aus APP entstehen wiederum die für die Alzheimer-Krankheit charakteristischen Eiweißablagerungen. Dr. Markus Damme von der Christian-Albrechts Universität Kiel will die Rolle von Pld3 weiter erforschen.

Wie geht Markus Damme dabei vor?

Um die Funktionsweise von Pld3 besser zu verstehen, verwendet Damme zum einen Zellen, die unterschiedliche Mengen an Pld3 produzieren. Zum anderen arbeitet Damme mit gentechnisch veränderten Mäusen, denen Pld3 fehlt. Anhand dieser Mäuse wird untersucht, ob durch das Fehlen von Pld3 eine Veränderung von bestimmten Proteinen eintritt, die am Abbau von APP beteiligt sind.

Was ist das Ziel des Forschungsprojekts?

Durch das genaue Verständnis der Rolle des Risiko-Gens Pld3 bei der Alzheimer-Krankheit könnten sich neue Therapiemöglichkeiten ergeben. Beispielsweise könnte die Hemmung von Pld3 durch einen Wirkstoff positive Effekte haben.

Wofür werden die Fördermittel verwendet?

Die Fördermittel entfallen auf Verbrauchsmaterialien (29.500 Euro), die Anschaffung von genetisch veränderten Mäusen (6.500 Euro) sowie auf Kosten für die Teilnahme an verschiedenen Fachkongressen (4.000 Euro).

Foto: Eventfotografie Schneider


Forschersteckbrief:

Dr. Markus Damme

Jahrgang:
1980
Alzheimer-Forscher seit:
seit ca. 2005 in der Forschung als Biochemiker tätig, erst seit ca. 2013 direkt in der Alzheimer Forschung
Geburtsort:
Göttingen
Familienstand:
ledig

Hobbys:
Natur

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Ich bin Alzheimer-Forscher, weil...

die Alzheimer`sche Erkrankung in ihrer Entstehung herausfordert und durch ihre Komplexizität verschiedene interessante Bereiche der Zellbiologie, Biochemie und Pathologie verbindet.

Ich möchte mit meiner Forschung erreichen, dass...

die molekularen Mechanismen zur Entstehung von Alzheimer besser verstanden werden!

Die Förderung der AFI ist für mich wichtig, weil...

sie mir die Möglichkeit gibt, eigenständig ein interessantes Themengebiet zu bearbeiten...

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