Ein neues Risiko-Gen wird unter die Lupe genommen

Projektdetails:

Thematik: Grundlagenforschung
Förderstatus: laufend
Art der Förderung: Standard Projekt
Institution: Universitätsklinik Bonn
Projektleiter: Dr. Konstantin Glebov
Laufzeit: 01. November 2016 - 31. Oktober 2018
Fördersumme: 80.000,00 Euro
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Was wird erforscht?

Ein typisches Merkmal der Alzheimer-Krankheit sind Ablagerungen von Beta-Amyloid-Proteinen im Gehirn. Diese Beta-Amyloid Proteine entstehen, weil das Protein APP (Amyloid-Precursor-Protein) durch Enzyme geschnitten wird. Aktuelle Ergebnisse belegen, dass Mutationen in einem neu identifizierten Risiko-Gen (TREM2) für die Alzheimer-Krankheit ein solches Enzym beeinflussen können. Dadurch ergibt sich das Risiko an Alzheimer zu erkranken. Dr. Konstantin Glebov vom Universitätsklinikum Bonn möchte diese Mutationen und die Effekte des TREM2-Gens genauer untersuchen.

Wie geht Dr. Konstantin Glebov dabei vor?

Dr. Glebov und sein Team werden untersuchen, welche Auswirkungen TREM2-Mutationen auf das Überleben von Nervenzellen haben, wenn diese den Auswirkungen von Beta-Amyloid ausgesetzt sind. Dazu werden Nervenzellen in Zellkulturen mit biochemischen und mikroskopischen Methoden untersucht.

Was ist das Ziel des Forschungsprojekts?

Das neu erworbene Wissen aus den geplanten Experimenten zu den TREM2-Mutationen soll dazu führen, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln oder die Alzheimer-Krankheit zu verhindern.

Wofür werden die Fördermittel verwendet?

Auf Labormaterialien wie zum Beispiel Zellkulturen entfallen 18.000 Euro. Weitere 62.000 Euro werden für die Anstellung eines Doktoranden ausgegeben.

Foto: patrick-lux.de


Forschersteckbrief:

Dr. Konstantin Glebov

Jahrgang:
1980
Alzheimer-Forscher seit:
2009
Geburtsort:
Tymen (Russland)
Familienstand:
verheiratet, 1 Kind

Hobbys:
Oper, Memoiren lesen, Geschichte, Informationsdesign

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Ich bin Alzheimer-Forscher, weil...

wir mehr Kenntnisse über die grundlegenden Prozesse des Gehirns während des Alters brauchen. Ich möchte, dass sich Alzheimer-Patienten an die schönen Momente der Vergangenheit erinnern können.

Mein Forschungsprojekt ist besonders aussichtsreich, weil...

wir ein neu identifiziertes Risiko-Gen und relevante Signalwege erforschen.

Ich hoffe, dass die Alzheimer-Forschung in 10 Jahren...

uns auf den richtigen Weg zur Therapie bringt.

Persönliche Nachricht:

Ich möchte mich herzlichst bei den Spendern für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Private Forschungsförderung ist eine wichtige, zusätzliche Unterstützung und bringt zudem ein interessiertes Publikum nah an den Wissenschaftler heran.

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