Repräsentative Studie: Deutsche wissen zu wenig über Alzheimer-Erkrankung

Düsseldorf – Nachholbedarf bei der Alzheimer-Aufklärung: Jeder zweite Deutsche fühlt sich nicht ausreichend über die Alzheimer-Krankheit informiert. Davon gaben 41 Prozent an, dass sie weniger gut informiert seien, weitere neun Prozent berichteten, dass sie gar nicht gut Bescheid wissen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI).

Mit ihrer Aufklärungsarbeit schafft die AFI Abhilfe, um den Anteil derer, die sich informiert fühlen (47 Prozent), weiter zu erhöhen. Dazu informiert die AFI mit kostenlosen Ratgebern und Broschüren wie dem Titel „Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen“.

Zwei Personen im Pflegeheim


Ergänzt wird das Angebot durch die Webseite www.alzheimer-forschung.de und die telefonische Beratung unter 0211 - 86 20 66 0.  Alle Broschüren können über die Webseite und telefonisch bestellt werden.

Alzheimer ist mit deutschlandweit rund 1,2 Millionen Patienten eine Volkskrankheit und die häufigste Form der Demenz. Jedes Jahr werden etwa 200.000 Menschen mit der bislang unheilbaren Erkrankung diagnostiziert. Der größte bekannte Risikofaktor ist das Alter. Dementsprechend ist in den älteren Bevölkerungsgruppen der Kenntnisstand zur Alzheimer-Krankheit deutlich höher als in jüngeren Bevölkerungsteilen. 56 Prozent der über 60-Jährigen, aber nur 32 Prozent der unter 30-Jährigen haben das Gefühl, gut oder sehr gut über die Alzheimer-Krankheit Bescheid zu wissen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage der Alzheimer Forschung Initiative e.V., durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach bei 1.271 Personen ab 16 Jahren.

Dieser Text ist nur mit Nennung „Alzheimer Forschung Initiative e.V.“ zur Veröffentlichung frei.

Weitere Informationen zur Alzheimer-Krankheit

Kostenfreies Fotomaterial

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. trägt. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Bis heute konnte die AFI 230 Forschungsaktivitäten mit über 9,2 Millionen Euro unterstützen und rund 800.000 Ratgeber und Broschüren verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel.


Ihr Ansprechpartner

Dr. Christian Leibinnes
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Tel.: 0211 - 86 20 66 27
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