weil wir menschen sind

19.12.2016

was ist nur der besondere zauber an weihnachten? warum backen wir einmal im jahr plötzlich so gerne plätzchen? warum ärgern wir uns immer wieder gerne über kaputte lichterketten, warum erwärmt sich unser herz auch für ein noch so spirreliges tannenbäumchen?

AFI-Botschafterin Okka Gundel

eine komische welt ist das in der wir leben oder sind nur wir selbst komisch? wir, die wir das ganze jahr mehr oder weniger auf der überholspur verbringen und dann an weihnachten plötzlich sentimental, rührselig und romantisch werden. ist es am ende doch die menschlichkeit, nach der wir uns alle so sehr sehnen? nicht der erfolg im beruf, nicht das reüssieren in der gesellschaft?

das würde vielleicht auch die enorme spendenbereitschaft in der weihnachtszeit erklären. in keiner zeit des jahres wird so viel gespendet wie in dieser zeitlich begrenzten weihnachtlichen episode. bringen uns die kerzen, die vertrauten weihnachtslieder unserer kindertage und die

gemütlichkeit dazu, menschlicher zu werden, unseren nächsten zu lieben auch wenn wir ihn gar nicht kennen und das große ganze zu sehen und nicht nur uns selbst? das könnte so sein. vielleicht aber auch nicht. im grunde ist es auch unerheblich. wichtig ist nur, dass menschen geld spenden. denn vieles ist ohne spenden gar nicht möglich.

auch die AFI, also die alzheimer forschung initiative, ist eine organisation, die sich aus spenden finanziert. bis heute konnte die AFI 201 forschungsaktivitäten mit über 8,4 millionen euro unterstützen und 750.000 ratgeber und broschüren verteilen. ein besonderes anliegen der AFI ist die hilfe und die unterstützung der betreuenden angehörigen durch persönliche beratung und informationsmaterialien. sie belastet die alzheimer-krankheit oftmals noch viel mehr als die erkrankten selbst, die ab einem gewissen zeitpunkt in ihrer eigenen welt leben. die pflegenden angehörigen müssen ihren ‚pflegedienst’ zusätzlich in ihren meist ohnehin schon übervollen alltag integrieren. ein unterfangen, das viele früher oder später nicht nur verzweifeln lässt, sondern auch an den rande ihrer eigenen gesundheitlichen kapazitäten bringt. jede spende ist eine wichtige spende für die AFI. ob groß oder klein, ob regelmäßig oder einmalig oder eben regelmäßig einmal im jahr zum fest der liebe. denn es geht um uns, um uns menschen und um die menschlichkeit!

frohe weihnachten und alles gute für 2017!

bleibt stark!

eure


Lesen Sie das bewegende Interview!

Zehn Jahre hat Christa Schneider ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Trudi begleitet. In einem bewegenden Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Ihr Fazit: vorbeugen so gut es geht und spenden für die Alzheimer-Forschung.

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