Fördermittel für die Alzheimer-Forschung

Da die Ursache für Alzheimer immer noch nicht geklärt ist, ist vor allem Grundlagenforschung von entscheidender Bedeutung. Wir haben das Ziel, mit unseren Projekten dazu beizutragen, dass neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entstehen, die das Leben der Betroffenen und Angehörigen verbessern. Wir arbeiten dafür, dass Alzheimer eines Tages heilbar ist. Unterstützen Sie dieses Ziel mit Ihrer Spende.

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative fördert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 die Erforschung der Alzheimer-Krankheit. Es entspricht dabei dem Selbstverständnis der AFI, den Grundsätzen der Neutralität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit zu folgen.

Bisher konnten 201 Forschungsaktivitäten mit über 8,4 Mio. Euro gefördert werden. Davon vergab die AFI Mittel für 150 Forschungsprojekte, International Training Grants, Workshops, Symposien und Travel Grants für junge Wissenschaftler. Über den Zeitstrahl oder die Karte auf der Übersichtsseite gelangen Sie zu den Details der Förderung und den Beschreibungen sowie Ergebnissen der einzelnen Forschungsprojekte.

Art der Förderung:Standard Grant
Projektleiter:Prof. Dr. Michael Ewers
Institution:Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung
Titel des Projekts:Diagnoseverfahren zur Früherkennung der Alzheimer-Krankheit
Forschungsbereich:Diagnostik
Laufzeit:1. November 2015 – 31. Oktober 2017
Fördersumme:€ 80.000

Was wird erforscht?

Die Früherkennung der Alzheimer-Krankheit nimmt einen besonderen Stellenwert ein, da einige für Alzheimer typische Gehirnveränderungen bereits 20 Jahre vor dem Auftreten der Symptome beginnen. Bisher sind diese frühen Veränderungen, wie zum Beispiel die Ablagerung der Amyloid-Plaques, nur schwer zu diagnostizieren. Prof. Dr. Michael Ewers und sein Team vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München möchten hier mit Hilfe von speziell entwickelten Algorithmen zur Frühdiagnose Abhilfe schaffen.

Wie geht Michael Ewers dabei vor?

Einzelne Testergebnisse von zum Beispiel Bildgebungsverfahren, sowie neuropsychologischen oder genetischen Untersuchungen ergeben erst in der Zusammenschau ein krankheitsspezifisches Muster. Prof. Ewers möchte in Zusammenarbeit mit Informatikern ein vollautomatisiertes computer-gestütztes Verfahren entwickeln, um ein Risikoprofil der Alzheimer Krankheit unter Verwendung möglichst weniger aber aussagekräftiger Tests zu erstellen.

Was ist das Ziel des Forschungsprojekts?

Das Projekt soll Ärzten die Möglichkeit bieten, anhand des Screening Verfahrens das Risiko der Alzheimer-Krankheit bei älteren Personen zu kennen, um so Risikopatienten möglichst frühzeitig identifizieren zu können.

Wofür werden die Fördermittel verwendet?

Die Fördermittel entfallen auf die Anstellung eines Wissenschaftlers (78.000 Euro) sowie auf Reisekosten (2.000 Euro).

Foto: Eventfotografie Schneider

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