Fördermittel für die Alzheimer-Forschung

Da die Ursache für Alzheimer immer noch nicht geklärt ist, ist vor allem Grundlagenforschung von entscheidender Bedeutung. Wir haben das Ziel, mit unseren Projekten dazu beizutragen, dass neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entstehen, die das Leben der Betroffenen und Angehörigen verbessern. Wir arbeiten dafür, dass Alzheimer eines Tages heilbar ist. Unterstützen Sie dieses Ziel mit Ihrer Spende

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative fördert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 die Erforschung der Alzheimer-Krankheit. Es entspricht dabei dem Selbstverständnis der AFI, den Grundsätzen der Neutralität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit zu folgen.

Bisher konnten 188 Forschungsaktivitäten mit über 7,7 Mio. Euro gefördert werden. Davon vergab die AFI Mittel für 140 Forschungsprojekte, einen International Training Grant, einen Workshop, ein Symposium und 45 Travel Grants für junge Wissenschaftler. Über den Zeitstrahl oder die Karte auf der Übersichtsseite gelangen Sie zu den Details der Förderung und den Beschreibungen sowie Ergebnissen der einzelnen Forschungsprojekte.

Art der Förderung:Standard Grant
Projektleiter:Prof. Dr. Klaus Scheffler und Prof. Dr. Andrew Webb
Institution:Max Planck Institut für biologische Kybernetik (Tübingen)
Leiden University Medical Center (Niederlande)
Titel des Projekts:Hochaufgelöste MRT-Bildgebung zur Früherkennung der Alzheimer-Erkrankung
Grenzüberschreitendes Projekt
Forschungsbereich:Diagnostik
Laufzeit:1. November 2015 – 31. Oktober 2017
Fördersumme:€ 73.000

Was wird erforscht?

Trotz Fortschritten in der Alzheimer-Diagnose erweist sich besonders die so wichtige Frühdiagnostik bisher als schwierig. Prof. Dr. Scheffler vom Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen und Prof. Dr. Webb vom Leiden University Medical Center möchten die MRT (Magnetresonanztomographie)-Bildgebung für die Frühdiagnostik nutzen.

Wie gehen Klaus Scheffler und Andrew Webb dabei vor?

Bisher konnte mit der MRT-Bildgebung hauptsächlich der Gewebeschwund des Gehirns als Nachweis für die bereits fortgeschrittene Alzheimer-Krankheit diagnostiziert werden. Diese Methode eignet sich somit bislang nicht zur Frühdiagnostik. Scheffler und Webb möchten mit ultrahohen Magnetfeldstärken (9.4 Tesla) ermöglichen, auch feinste Veränderungen, wie die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques, schnell und zuverlässig zu erkennen.

Was ist das Ziel des Forschungsprojekts?

Die Erkenntnisse aus der hochaufgelösten MRT-Bildgebung sollen in die klinische Routinediagnostik der Früherkennung von Alzheimer fließen.

Wofür werden die Fördermittel verwendet?

Von den Fördermitteln werden Personalkosten (60.600 Euro), Verbrauchsmaterialien (6.000 Euro) und die Magnetresonanztomographie (6.400 Euro) bezahlt.

Foto: Jörg Abendroth / Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

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