Symptome und Krankheitsgeschichte

Das Arztgespräch

Patient und Angehöriger beim Arzt

Im Gespräch informiert sich der Arzt über die Krankheitsgeschichte und aktuelle Beschwerden. Es ist sinnvoll, den Arztbesuch vorzubereiten.

Zunächst informiert sich der Arzt im Gespräch über die Krankheitsgeschichte des Patienten. In dieser sogenannten Anamnese geht es um aktuelle und vergangene körperliche Beschwerden, Behandlungen und die Einnahme von Medikamenten. Thematisiert werden auch körperliche oder psychische Belastungen, Ernährungsgewohnheiten, Alkohol- oder Drogenkonsum und die Lebensumstände des Patienten. Der Arzt geht allen Anzeichen nach, die auf körperliche und psychische Ursachen für die Vergesslichkeit hinweisen könnten.

Nach Möglichkeit befragt der Arzt auch eine Person aus dem Umfeld des Patienten. Das kann besonders wichtig sein, weil Gedächtnisprobleme vom Erkrankten häufig anders erlebt werden, als von seinem sozialen Umfeld. Gerade solche unterschiedlichen Wahrnehmungen sind wichtig für die ärztliche Diagnose.

Tipp

Die Zeit beim Arztbesuch ist meist knapp bemessen. Bereiten Sie den Termin vor, indem Sie alle Symptome und sämtliche zuletzt eingenommene Medikamente aufschreiben.
Bei Verdacht auf eine Demenz sollte immer eine Person, die den Patienten gut kennt, beim Arztbesuch dabei sein, um Auskunft geben zu können. Bei Verständnisproblemen, sollten Sie immer beim Arzt nachfragen.
Wie Sie sich auf einen Arztbesuch vorbereiten, erfahren Sie hier.

Stethoskop
Titelbild des Ratgebers "Diagnose-Verfahren bei Alzheimer"

Lesen Sie dazu auch unsere Broschüre

Die Broschüre Diagnose-Verfahren bei Alzheimer stellt die heutigen Diagnose-Verfahren ausführlich vor. Vom ersten Gespräch beim Hausarzt bis hin zur eventuell durchzuführenden Liquorentnahme werden die verschiedenen Untersuchungen beschrieben.
32 Seiten, 2015

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