So früh wie möglich mit der Therapie beginnen

Behandlung der Alzheimer-Demenz

Die Alzheimer-Krankheit kann bisher nicht geheilt werden. Aber eine Behandlung kann die Symptome und die Beschwerden, die sie mit sich bringen, lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Medikamentöse- und nicht-medikamentöse-Therapien werden kombiniert eingesetzt.

Bei der Alzheimer-Therapie können Medikamente wie Antidementiva und Antidepressiva zum Einsatz kommen. Sie können insbesondere im frühen und mittleren Stadium helfen, die Gedächtnisleistung möglichst lange zu erhalten und Begleiterscheinungen zu mildern. Aber auch nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel die Musiktherapie oder die Ergotherapie, sind bei Alzheimer inzwischen voll anerkannt. Dabei geht es darum, die Stimmung der Patienten zu verbessern, ihre Fähigkeiten zu erhalten und sie dabei zu unterstützen, mit der Krankheit im Alltag besser zurechtzukommen.

Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann aufgrund einer genauen Diagnose über die passende Behandlung entscheiden. Weil sich die Beschwerden im Krankheitsverlauf immer weiter verschlechtern, ist es wichtig, dass möglichst schnell mit einer Therapie begonnen wird. Suchen Sie darum frühzeitig einen Arzt auf, wenn Sie erste Symptome einer Demenz bemerken. Ziel der Behandlung ist, den Betroffenen möglichst lange ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.

Welche Möglichkeiten und Grenzen es bei der Alzheimer-Behandlung gibt und was man beachten sollte, erklärt Prof. Dr. Ralf Ihl im Interview. Prof. Ihl ist Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und -therapie am Alexianer-Krankenhaus Krefeld.

Behandlungsmöglichkeiten der Alzheimer-Therapie

Medikamentöse Behandlung

Gedächtnisverlust verzögern und Depressionen lindern

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Nicht-medikamentöse Behandlung

Selbstständigkeit erhalten und Wohlbefinden fördern

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Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber

Leben mit der Diagnose Alzheimer

kostenfrei
76 Seiten, 2017

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