Diagnose und Verlauf der Alzheimer-Krankheit

Psychometrische Tests

Durch psychometrische Tests stellt der Arzt fest, ob und wie sehr das Denk- und Erinnerungsvermögen bereits eingeschränkt ist. Auch den Verlauf der Erkrankung kann der Arzt so dokumentieren. Wir stellen Ihnen wichtige Tests vor. 

Bei psychometrischen Tests handelt es sich meistens um Fragen und kleine Aufgaben, die einem gesunden Menschen oft als sehr einfach erscheinen. Für Kranke sind sie jedoch bereits eine Herausforderung. Meistens zeigen schon zwei oder drei unterschiedliche Tests, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Für eine sichere Diagnose müssen unter Umständen weitere, ausführlichere fachärztliche Untersuchungen durchgeführt werden. Bei psychometrischen Tests handelt es sich meistens um Fragen und kleine Aufgaben, die einem gesunden Menschen oft als sehr einfach erscheinen. Für Kranke sind sie jedoch bereits eine Herausforderung. Meistens zeigen schon zwei oder drei unterschiedliche Tests, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Für eine sichere Diagnose müssen unter Umständen weitere, ausführlichere fachärztliche Untersuchungen durchgeführt werden. 

Stethoskop liegt auf Schreibtisch

Mini-Mental Status Test (MMST)

Am häufigsten in der Praxis angewandt wird der Mini-Mental Status Test (MMST). Damit werden eine mögliche kognitive Störung und deren Schweregrad abgeschätzt. Der Test besteht aus einem Interview mit Handlungsaufgaben und praxisnahen Fragen. Mit den Aufgaben werden Merkfähigkeit, Erinnerungsfähigkeit, Orientierung, Aufmerksamkeit, Rechenfähigkeit und Sprache abgefragt. Der MMST dauert zehn bis 15 Minuten. Die maximale Punktzahl beträgt 30. Ab 27 Punkten spricht man von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung, bei weniger als 20 Punkten von mittelgradiger Demenz und bei unter zehn Punkten von einer schweren Demenz.

Foto von zwei Frauen: Patientin und Angehörige

Tipp

Wichtig ist, dass der Patient während des Tests nicht gestört wird. Achten Sie als Patient oder Angehöriger darauf, dass während der Tests alle nötigen Hilfen wie Lesebrille oder Hörgerät getragen werden.

Uhrentest

Der Uhrentest ist vermutlich der bekannteste Alzheimer-Test. Bei Alzheimer-Patienten sind schon früh die räumlichen Vorstellungskraft und das Problemlösungsvermögen gestört. Mit dem Uhrentest können solche Veränderungen schon erkannt werden. Beim Uhrentest zeichnet der Patient in einen vorgegebenen Kreis die zwölf Ziffern einer Uhr und die Stellung der Zeiger einer vorgegebenen Uhrzeit ein. Es wird beurteilt, wie die Uhrzeit eingezeichnet wird, wie die Ziffern verteilt sind und ob die Uhrzeit korrekt wiedergegeben wird. Beim Test ist es außerdem aufschlussreich, wo der Patient gezögert hat, ob Korrekturen nötig sind und wie viel Zeit er benötigt hat. Für eine abschließende Diagnose reicht der Test nicht aus, eignet sich aber zur Verlaufskontrolle. 

Informationen zu weiteren Tests wie den Demenz-Detection-Test (DemTect) oder dem Alzheimer’s Disease Assessment Scale Cognition Test (ADAS-Cog) finden Sie in unserer Broschüre Diagnose-Verfahren bei Alzheimer, die Sie kostenfrei bei uns bestellen können.

Titelbild des Ratgebers "Diagnose-Verfahren bei Alzheimer"

Lesen Sie dazu auch unsere Broschüre

Die Broschüre Diagnose-Verfahren bei Alzheimer stellt die heutigen Diagnose-Verfahren ausführlich vor. Vom ersten Gespräch beim Hausarzt bis hin zur eventuell durchzuführenden Liquorentnahme werden die verschiedenen Untersuchungen beschrieben.
32 Seiten, 2015

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