Unser Fragebogen

Demenz- und Alzheimertest

Mit zunehmendem Alter nimmt die Gedächtnisleistung ab. Ältere Menschen brauchen daher etwas mehr Zeit, um Neues zu lernen oder sich an Vergangenes zu erinnern. Da alles ein bisschen langsamer geht, sind Senioren zunehmend auf Hilfe angewiesen, um ihren Alltag zu bewältigen.

Meist handelt es sich um ganz normale Veränderungen, die das Älterwerden mit sich bringt und ein professioneller Alzheimertest oder Demenztest ist nicht notwendig.

Wichtig ist: Vergesslichkeit ist nicht gleich Alzheimer.

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber

Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen

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56 Seiten, 2016

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Die Alzheimer-Krankheit hat im Vergleich zu einer altersbedingten Vergesslichkeit zunehmend Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Sprache - das Kurzzeitgedächtnis ist beeinträchtigt. Durch die Gedächtnisstörungen sind auch die räumliche und zeitliche Orientierung betroffen. Morbus Alzheimer bringt außerdem Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen mit sich. Patienten verlieren das Urteilsvermögen und werden im Krankheitsverlauf pflegebedürftig.

Fragebogen: Zehn Symptome, die Warnzeichen für eine Demenz sein können

Die hier folgende Fragenliste kann keine Diagnose darüber stellen, ob Sie oder ein Angehöriger an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz erkrankt sind. Der Fragebogen enthält jedoch wichtige Anzeichen darauf, auf die Sie zur Früherkennung der Alzheimer-Krankheit achten sollten. Außerdem kann die Fragenliste einem Patienten dabei helfen, ein Arztgespräch vorzubereiten. 

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“:

Frage 1: Vergessen Sie häufig wichtige Termine oder können Sie Ihren Alltag nur noch mit Erinnerungsnotizen organisieren? 

Frage 2: Fällt es Ihnen schwer, Ihren Alltag vorausschauend zu planen? 

Frage 3: Haben Sie zunehmend Probleme damit, alltägliche Aufgaben auszuführen und sich an den Ablauf von Routineaufgaben zu erinnern? 

Frage 4: Haben Sie wiederholt Orientierungsprobleme in Ihrer vertrauten Umgebung? 

Frage 5: Haben Sie große Mühe damit, vertraute Gesichter wiederzuerkennen? 

Frage 6: Fällt es Ihnen schwer aktiv an einem Gespräch teilzunehmen oder einer Unterhaltung zu folgen? 

Frage 7: Verlegen Sie Gegenstände an ungewöhnliche Orte, weil Sie nicht mehr genau wissen, wozu sie gut sind? 

Frage 8: Haben Sie Schwierigkeiten bei alltäglichen Entscheidungen wie zum Beispiel der angemessenen Kleiderwahl (Winterstiefel im Sommer)? 

Frage 9: Ziehen Sie sich zunehmend aus Ihrem früheren sozialen Leben zurück? 

Frage 10: Leiden Sie an starken Stimmungsschwankungen und haben Sie sogar den Eindruck, dass sich Ihre Persönlichkeit verändert?  

Der Aufbau des Tests orientiert sich an unseren zehn Zeichen, auf die Sie zur Alzheimer Früherkennung achten sollten.

Ihr Ergebnis bei unserem Demenz- und Alzheimertest

Es ist keine einfache Aufgabe, normale altersbedingte Veränderungen von Krankheitssymptomen zu unterscheiden. Ein Selbsttest aus dem Internet kann darum niemals die Frage beantworten, ob eine Erkrankung die Ursache für die Beschwerden ist. Die auf unzähligen Websites angebotenen Tests zur Diagnose von Demenz müssen darum mit äußerster Vorsicht betrachtet werden.

Sollten Sie eine oder mehrere der zehn Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, könnte das ein Anzeichen für eine beginnende Demenz sein und Sie sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ihr erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. In begründeten Fällen wird dieser Sie zu einem Neurologen, Psychiater oder zu einer Gedächtnissprechstunde überweisen. Erst dort können Experten mithilfe verschiedener Untersuchungen und Testverfahren eine sichere Diagnose stellen.

Hinweis:

Bei ersten Symptomen sollten Sie möglichst frühzeitig ihren Hausarzt oder einen Facharzt in Anspruch nehmen. Eine frühe Diagnose bietet nämlich Vorteile für die Behandlung. Denn medikamentöse Therapien verzögern nur zu Beginn den Krankheitsverlauf einer Alzheimer-Demenz.
Sollten Sie an einer anderen Form der Demenz erkrankt sein oder an einer Depression leiden, besteht zudem die Hoffnung, dass sich Ihr Gedächtnis mithilfe einer entsprechenden Behandlung wieder vollständig erholt.

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber

Die Broschüre Alzheimer vorbeugen: Gesund leben – gesund altern haben wir gemeinsam mit Alzheimer-Forschern entwickelt. Sie gibt Tipps, wie jeder Einzelne sein Alzheimer-Risiko senken kann, zum Beispiel durch ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung.
32 Seiten, 2016

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Was ist Alzheimer?

Was sind die ersten Symptome der Alzheimer-Krankheit? Wie wird die Erkrankung diagnostiziert? Ist Alzheimer vererbbar? Diese und weitere Fragen beantworten wir mit unserer neuen Broschüre „Was ist Alzheimer?“, die Sie jetzt kostenlos bei uns bestellen können.

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