Biomarker für Demenzerkrankung in der Verlaufstudie VITA

Projektdetails:

Thematik:Diagnostik
Förderstatus:abgeschlossen
Art der Förderung:Standard Projekt
Institution:Universität Würzburg, Klinik für Psychiatrie
Projektleiter:PD Dr. Edna Grünblatt
Laufzeit:01. November 2009 - 31. Oktober 2011
Fördersumme:80.000,00 Euro
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Eine frühe Alzheimer-Diagnose ist unentbehrlich für eine Behandlung. Unterstützen Sie darum Projekte wie dieses mit einer Fördermitgliedschaft.


Projektbeschreibung

Privatdozentin Dr. Edna Grünblatt, Universität Würzburg, sucht Biomarker und Risikofaktoren, damit die Alzheimer-Demenz (AD) schon im Frühstadium erkannt und somit besser behandelt werden kann.

Die Basis der Arbeit, die mit 80.000 € gefördert wird, ist die Erforschung von Änderung in Genen im Zusammenhang mit der AD, welche die Arbeitsgruppe bereits in der VITA-Studie durchgeführt hat. Die VITA (Vienna-Transdanube-Aging)-Studie ist eine prospektive, interdisziplinäre bevölkerungsbezogene Studie über die Häufigkeit und die Risikofaktoren der AD. 606 genau 75-jährige Einwohner des 21. und 22. Wiener Gemeindebezirks wurden in einer sehr ausführlichen Basisuntersuchung in die VITA-Studie aufgenommen. Nach der Basisuntersuchung wurden möglichst alle Studienteilnehmer nach 2½ und nach 5 Jahren erneut untersucht.

Der Große Vorteil dieser Studie ist die Möglichkeit, Veränderungen in den Biomarkern zu verfolgen, um damit einen Zusammenhand zur AD zu entdecken. Beides, die frühe Diagnose und das Wissen um die Risikofaktoren, sind die Basis für die Prävention dieser Erkrankung und deren frühzeitige Behandlung.

Abschlussbericht

Die am häufigsten auftretende Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit (AK). Wegen der immer noch im Dunkeln liegenden Ursachen der Krankheit, ist heutzutage noch keine Therapie verfügbar, die den Zelltod im Gehirn stoppen oder zumindest verlangsamen kann. Leider erfolgt die Diagnose der Krankheit meist zu einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit, sodass die Behandlung erschwert wird.

Wir möchten an dieser Stelle Biomarker und Risikofaktoren entdecken, damit die AK schon im Frühstadium erkannt und damit besser behandelt werden kann. Die Basis unserer Arbeit bildet Erforschung der Änderung von Genen im Zusammenhang mit der AK, die wir in der VITA-Studie durchgeführt haben. Die VITA (Vienna-Transdanube-Aging)-Studie ist eine prospektive, interdisziplinäre bevölkerungsbezogene Studie über die Häufigkeit und die Risikofaktoren der AK.

Wir haben 606 genau 75-jährige Einwohner des 21. und 22. Wiener Gemeindebezirks in einer sehr ausführlichen Basisuntersuchung in die VITA-Studie aufgenommen. Nach der Basisuntersuchung wurden möglichst alle Studienteilnehmer nach 2½ nach 5 und nach 7 ½ Jahren erneut untersucht.

Der große Vorteil dieser Studie ist die Möglichkeit, Veränderungen in den Biomarkern zu verfolgen, um damit Assoziationen zur AK zu entdecken. Beides Fakten, die frühe Diagnose und das Wissen um die Risikofaktoren, sind die Basis für die Prävention dieser Erkrankung und deren frühzeitige Behandlung.



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