Themenwoche 1: Soziale Kontakte
Herzlich willkommen bei unserem Online-Kurs „Ich beuge vor“!
Dr. Anne Pfitzer-Bilsing wird Sie virtuell bei diesem Online-Kurs begleiten. Suchen Sie sich weitere Unterstützung und absolvieren Sie diesen Kurs mit Freund*innen und Bekannten. Das macht mehr Spaß und hilft bereits, Alzheimer vorzubeugen.
Warum soziale Kontakte wichtig für das Gehirn sind
Wir brauchen andere Menschen, denn wir sind soziale Wesen. Einsamkeit kann sich auf Dauer negativ auf die Gesundheit auswirken – körperlich, geistig und psychisch. Wer sich im Alter sozial isoliert, hat laut Studien ein deutlich erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Dies zeigt, wie wichtig soziale Kontakte für uns und unsere grauen Zellen sind.
Soziale Kontakte halten uns geistig fit. Denn im Austausch mit anderen sind wir auf vielfache Weise gefordert. Im Gespräch hören wir nicht nur, was gesagt wird, sondern nehmen auch die Stimmung, den Tonfall und die Mimik unseres Gegenübers wahr. Dabei sind die Konzentrationsfähigkeit, das Kurzzeitgedächtnis, die Sinne und das Sprachvermögen gefragt. Unser Gehirn ist also besonders gefordert. Und wenn wir unser Gehirn regelmäßig auf diese Weise fordern, bleibt es jung und gesund. Das ist die beste Vorsorge gegen Alzheimer und andere Demenzen.

Achten Sie darauf, Zeit mit Menschen zu verbringen, die Ihnen guttun. Wenn Sie sich nach einem Treffen unwohl fühlen, ist das auf Dauer auch für Ihr Wohlbefinden nicht förderlich. Achten Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse.








