sportler geben fast nie auf

04.04.2016
man kann es überall nachlesen: ein ausgewogener lebensstil mindert das risiko an krebs, an herz-kreislauf-problemen und auch an alzheimer zu erkranken. ich finde, dass man das thema prävention ganzheitlich sehen sollte. wer sich gut ernährt, nicht raucht, nicht trinkt und sport treibt, der beugt vielen krankheiten vor, aber hat er auch spaß am leben? erlebt er gute tage oder geißelt er sich selbst und ist schlecht gelaunt? das wäre kontraproduktiv, meine ich. wie also kann man gesund leben und fröhlich sein?

AFI-Botschafterin Okka Gundel

nichts schön reden, sondern erklären

mein appell als mutter von drei kindern ist ganz einfach: früh anfangen, den kindern zu erklären, was es überhaupt bedeutet, gesund zu leben. es muss selbstverständlich sein. beiläufig und doch tief verankert. schon kinder müssen sensibilisiert werden. um was geht es überhaupt bei einer guten ernährung? ich erlaube meinen kindern, süßigkeiten zu essen. jeden tag. in maßen. mit schokolade, gummibärchen und co. ist es so einfach, finde ich. sie sind ungesund. da gibt es nichts schön zu reden. viel wichtiger ist es mir, meinen kindern zu erklären, wo überall versteckter zucker drin steckt.

cornflakes, joghurt, ketchup, apfelsaft. oder was der unterschied ist zwischen kurzkettigem weizenmehl, das voller leerer kalorien steckt und vollkornmehl. und wie wichtig sport ist. als kind ist es so einfach und spielerisch, seinem skelett einen grundstock an muskeln zu verpassen, dafür muss man sich als erwachsener richtig quälen.

eine garantie gibt es nicht

und dann noch: welche wichtige rolle sport auch für die mentale stärke spielt. neulich war ich mit meiner 4-jährigen tochter mit dem fahrrad unterwegs. auf den letzten metern, das ziel vor augen, fing sie an zu jammern, sie könne nicht mehr. „komm pollie, wir sind doch sportler, wir geben nicht auf“, sagte ich zu ihr und sie trat wieder tapfer in die pedale. der ehrgeiz hatte sie gepackt. als sich kurz danach ihr jüngerer bruder aus trotz auf den boden schmiss und alles verweigerte, sagte sie ihm: „los weiter, wir sind doch sportler, wir geben nicht auf.“ doch er blieb trotzig liegen. eine garantie gibt’s es eben nie. aber immerhin hat er es für später schon mal gehört. vielleicht klappt’s beim nächsten mal!

wenn ihr weitere tipps und infos zum thema prävention braucht, dann schaut mal hier. aber auch eure erfahrungen interessieren uns. dafür bei facebook einloggen und loslegen. wir freuen uns über eure tipps.

bleibt stark!

eure


Lesen Sie das bewegende Interview!

Zehn Jahre hat Christa Schneider ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Trudi begleitet. In einem bewegenden Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Ihr Fazit: vorbeugen so gut es geht und spenden für die Alzheimer-Forschung.

Interview lesen!

Möchten Sie unseren Newsletter abonnieren?

Haben Sie Fragen?

Vertrauen & Transparenz

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Logo Deutscher Spendenrat
Logo Spendenzertifikat