Etwa 15 Prozent aller Demenzen

Vaskuläre Demenz

Eine vaskuläre Demenz wird durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht. Mit etwa 15 Prozent aller Demenzen ist die vaskuläre Demenz die zweithäufigste Demenzursache. Ähnlich wie bei einer Alzheimer-Erkrankung sind die Patienten verwirrt und werden langsamer in ihren Reaktionen.

Es treten Sprach- und Orientierungsschwierigkeiten sowie Stimmungsschwankungen und Persönlichkeitsveränderungen auf. Das Gedächtnis bleibt jedoch oft länger erhalten, als bei einer Alzheimer-Erkrankung. Es kommt zu körperlichen Einschränkungen wie Unsicherheiten beim Gehen, Lähmungserscheinungen, Sehstörungen und Blasenstörung mit Inkontinenz. Wie bei der Alzheimer-Krankheit können aufgetretene Schäden im Gehirn nicht rückgängig gemacht werden. Eine Behandlung zielt darauf, dass sich die Krankheit nicht weiter verschlechtert.

Bei ersten Anzeichen zum Arzt

Wenn Sie sich Sorgen um sich oder einen Angehörigen machen, sollten Sie frühzeitig zum Arzt gehen. Der erste Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Dieser kann an einen Neurologen, einen Psychiater oder an eine Gedächtnissprechstunde überweisen. Gedächtnissprechstunden sind spezielle Abteilungen in Krankenhäusern, die auf Kognitionsstörungen spezialisiert sind.

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber

Der Ratgeber Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen beleuchtet neben der Alzheimer-Krankheit auch die vaskuläre Demenz, die Lewy-Körperchen-Demenz, die frontotemporale Demenz und die Demenz bei Parkinson.
56 Seiten, 2016

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