Und weil es die einmillionste Broschürenbestellung war, ließ es sich unser Vorstandsvorsitzender nicht nehmen, die Broschüre persönlich in Frankfurt zu überreichen. „Über Demenzerkrankungen zu informieren, ist nicht nur unsere satzungsgemäße Aufgabe, sondern auch ein Herzensanliegen von mir und dem gesamten AFI-Team“, erklärte Lorrain, der lange als Neurologe in Düsseldorf gearbeitet hat. „Ich selbst habe jeden Tag in meiner Praxis gesehen, wie wichtig die richtigen Informationen für Erkrankte und Angehörige sind.“ Bei einer Tasse Kaffee haben sich die beiden über ihre Erfahrungen mit Demenzerkrankungen ausgetauscht.
„Ich hatte vorher schon Broschüren bei der AFI bestellt, durch die ich mich sehr gut informiert gefühlt habe. Jetzt wo die Alzheimer-Erkrankung meiner Mutter weiter fortschreitet, kann ich Informationen aus der neuen Broschüre bestimmt gut gebrauchen“, erklärte Irma Heitmann.
In Deutschland leben rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten werden zu Hause gepflegt – so auch die Mutter von Frau Heitmann. Für Angehörige ist es sehr wichtig, gut über die Demenzerkrankung des Menschen an ihrer Seite Bescheid zu wissen. Denn dieses Wissen hilft, die Situation besser zu verstehen, angemessen zu reagieren und den Erkrankten bestmöglich zu unterstützen. „Als AFI ist es uns wichtig, unsere Broschüren kostenlos abzugeben. Auch auf unserer Website, bei Veranstaltungen und am Telefon klären wir über Demenzerkrankungen auf“, erklärte Dr. Michael Lorrain. „Erkrankte und Angehörige brauchen dringend Unterstützung. Ich denke, dass wir mit einer Million Broschüren einen spürbaren Beitrag dazu leisten konnten.“





