Gemeinsam schaffen wir eine Zukunft ohne Alzheimer
Jedes unserer Forschungsprojekte bringt uns einem Heilmittel für die Alzheimer-Krankheit einen Schritt näher. Ein besonders vielversprechendes Projekt ist das von Prof. Dr. Evgeni Ponimaskin, und es zeigt bereits erste Erfolge: Sein Team hat einen Wirkstoff identifiziert, der schädliche Ablagerungen im Gehirn verringern könnte. In einer Videobotschaft schildert der Wissenschaftler sein Forschungsvorhaben.
Was hat das Glückshormon Serotonin mit Alzheimer zu tun?
Im Gehirn von Menschen mit Alzheimer lagert sich das Protein Tau in Nervenzellen ab und trägt so zu deren Absterben bei. Prof. Dr. Ponimaskin und sein Team konnten zeigen: Eine hohe Aktivität bestimmter Serotonin-Rezeptoren verstärkt diese Ablagerungen.
Die gute Nachricht: Es gibt bereits zugelassene Medikamente, die genau diese Aktivität blockieren. Mithilfe eines automatisierten Testverfahrens identifizierte das Team einen vielversprechenden Kandidaten – Amisulprid, bisher eingesetzt gegen Schizophrenie. Da der Wirkstoff schon zugelassen ist, könnte er im Erfolgsfall deutlich schneller bei Patientinnen und Patienten ankommen als eine komplette Neuentwicklung.
In Zellkulturen und Alzheimer-Mausmodellen verringerte Amisulprid die Tau-Ablagerungen und verbesserte sogar die Gedächtnisleistung der Mäuse. Erste, sehr kleine Behandlungsversuche bei Menschen mit Frontotemporaler Demenz zeigten ebenfalls ermutigende Signale.
Nächster Schritt: Eine klinische Studie soll nun zeigen, ob sich diese Ergebnisse bei größeren Patientengruppen bestätigen.
Helfen Sie uns, den nächsten Schritt zu gehen
Damit Prof. Ponimaskin und sein Team die klinische Studie zu Amisulprid durchführen können, brauchen sie weiterhin bestens ausgestattete Labore. Denn Alzheimer-Forschung ist aufwendig und teure Materialien sind unverzichtbar. Füllen Sie das Forschungslabor für Forschungsprojekte wie dieses mit Ihrer Spende!

50 Paar Schutzhandschuhe
Um sich zu schützen

Geeichte Pipette
Zum Milliliter genauen Abmessen

Trinokular Mikroskop
Um auch jedes Detail zu sehen

Tom Figiel
Meine Arbeitsgruppe und ich bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich! Ihr Engagement für die Alzheimer-Forschung hilft enorm, nicht nur diese schwerwiegende Erkrankung besser zu verstehen, sondern auch neue Wege zur Heilung zu erkunden.
Prof. Dr. Ponimaskin, Medizinischen Hochschule Hannover



