Danke, Rudi!

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Malocher, Fußballprofi, Manager, Alzheimer-Patient: Stationen eines Lebens, für das die Beschreibung „bewegt“ noch untertrieben ist. Rudi Assauer ist am 6. Februar im Alter von 74 Jahren in Herten gestorben.

Rudi Assauer hat nicht nur für den Fußball, Schalke 04 und das Ruhrgebiet viel geleistet. Eine riesengroße Leistung war es auch, dass er sich Anfang 2012 so offensiv zu seiner Alzheimer-Krankheit bekannt hat. Damit hat er deutlich gemacht, dass jeder die Erkrankung bekommen kann, und viel wichtiger noch, dass sich kein Erkrankter dieser Diagnose schämen muss. Für die gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit Alzheimer war das ein immens wichtiger Schritt.

Trauerkarte mit Schriftzug "Danke, Rudi!" 1944 bis 2019


Auch wir haben gemerkt, dass sich seit einigen Jahren etwas verändert. Früher war es an der Tagesordnung, dass bei uns Broschüren angefordert wurden, die in einem neutralen Umschlag versendet werden sollten. Es durfte keiner erfahren, dass man sich Informationen zur Alzheimer-Krankheit schicken ließ. Heute erreicht uns diese Bitte immer seltener. Mittlerweile gibt es Kinofilme wie „Still Alice“ oder „Honig im Kopf“, in denen die Krankheit thematisiert wird – das ist ein gutes Zeichen!

Ein Film über Rudi Assauer trägt den Titel „Macher. Mensch. Legende“. So wird „Stumpen-Rudi“ in Erinnerung bleiben. Danke, Rudi!

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