Krankhafte Proteinablagerungen im Gehirn

Amyloide Plaques und Tau Fibrillen

Bei der Alzheimer-Krankheit kommt es typischerweise zu Ablagerungen zweier Proteine im Gehirn: Beta-Amyloid und Tau.

Durch diese Proteinablagerungen werden die Nervenzellen massiv gestört und die Funktionen des Gehirns immer stärker beeinträchtigt. 

Die Illustration zeigt normale Nervenzellen im Vergleich mit Nervenzellen, die durch Beta-Amyloid und Tau beeinträchtigt sind.

Amyloide Plaques

  • Eines der Hauptmerkmale der Alzheimer-Krankheit ist die Anhäufung amyloider Plaques zwischen Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn.
  • Amyloid ist der Oberbegriff für Proteinfragmente, die der Körper produziert.
  • Beta-Amyloid ist das Fragment eines Proteins, das aus einem größeren Protein mit dem Namen APP (Amyloid-Vorläufer-Protein) herausgeschnitten wird.
  • Im gesunden Gehirn werden diese Proteinstücke zersetzt und vernichtet. Bei einer Alzheimer-Erkrankung häufen sie sich zu harten, unauflöslichen Plaques an.

Tau Fibrillen

  • Fibrillen bestehen aus unauflöslichen, gedrehten Fasern, die sich im Innern von Hirnzellen befinden.
  • Sie bestehen überwiegend aus einem Protein mit dem Namen Tau, das Teile einer Struktur formt, die man Mikro-Tubuli (Röhrchen) nennt.
  • Mikro-Tubuli helfen beim Transport von Nährstoffen und anderen wichtigen Substanzen von einem Teil der Nervenzelle zu einem anderen.
  • Bei der Alzheimer-Krankheit ist das Tau-Protein abnormal und die mikro-tubularen Strukturen kollabieren.

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