Warum ist Alzheimer- und Demenzforschung wichtig?
Für Alzheimer und andere Demenzerkrankungen gibt es bislang keine Heilung.
Forschung hilft uns zu verstehen, wie diese Erkrankungen entstehen und sich entwickeln. Dieses Wissen ist wichtig, um Demenzerkrankungen früher und genauer zu erkennen und neue Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung zu entwickeln.
Dabei untersucht die Forschung sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten verschiedener Demenzerkrankungen. So entsteht Schritt für Schritt ein genaueres Bild davon, was im Gehirn geschieht – und wo neue Behandlungen ansetzen können.

Warum Forschung dringend gebraucht wird

Mit einer älter werdenden Bevölkerung wird die Zahl der Menschen mit Demenz voraussichtlich weiter steigen.
Das große Ziel: Demenzerkrankungen heilen
Demenzerkrankungen sind komplex. Hinter dem Begriff stehen unterschiedliche Erkrankungen, bei denen verschiedene Veränderungen im Gehirn eine Rolle spielen können. Auch dieselbe Demenzerkrankung kann sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich entwickeln.
Eine weitere Herausforderung: Veränderungen im Gehirn können sich bereits viele Jahre vor den ersten Symptomen entwickeln. Deshalb ist für neue Therapien nicht nur entscheidend, wo sie ansetzen, sondern auch wann und bei wem.
Genau das versucht die Forschung herauszufinden. Je besser wir verstehen, was im Gehirn geschieht und wie sich eine Erkrankung entwickelt, desto gezielter können neue Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung erforscht werden.

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Was die Demenzforschung bereits erreicht hat
Forschung hat unser Wissen über Demenzerkrankungen in den vergangenen Jahren deutlich erweitert – und wichtige Fortschritte sind bereits in Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung angekommen.
Demenzerkrankungen können heute besser behandelt werden
Besonders für Alzheimer gibt es inzwischen verschiedene medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten. Sie können Beschwerden lindern und dabei helfen, bestimmte Fähigkeiten länger zu erhalten.
Neue Antikörper-Medikamente erweitern die Behandlungsmöglichkeiten. Sie setzen gezielt an Veränderungen im Gehirn an, die für Alzheimer typisch sind, und können bei bestimmten Menschen im frühen Stadium das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.
Alzheimer behandeln: Welche Therapien helfen können
Mehr über Antikörper-Medikamente gegen Alzheimer
Alzheimer kann heute genauer diagnostiziert werden
Moderne Untersuchungsmethoden können Veränderungen sichtbar machen, die für Alzheimer typisch sind. Dazu gehören besondere bildgebende Verfahren sowie Untersuchungen des Nervenwassers und zunehmend auch des Blutes.
Sie helfen Ärztinnen und Ärzten dabei, die Ursache von Gedächtnisproblemen und anderen Beschwerden genauer zu bestimmen. Gleichzeitig wird weiter an einfacheren Diagnosemöglichkeiten geforscht – zum Beispiel an Bluttests.
Wir wissen mehr darüber, wie sich das Demenzrisiko beeinflussen lässt
Die Forschung kennt heute zahlreiche Faktoren, die mit dem Risiko für eine Demenzerkrankung zusammenhängen. Dazu gehören beispielsweise Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Hörverlust, Rauchen, Diabetes und wenig soziale Kontakte. Dieses Wissen hilft dabei, Möglichkeiten zur Vorbeugung gezielter zu erforschen und Empfehlungen für die Hirngesundheit auf eine bessere wissenschaftliche Grundlage zu stellen.
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Damit weitere Fortschritte möglich werden, braucht Forschung verlässliche Unterstützung.
Forschung braucht Unterstützung
Damit Forschung weiter vorankommt, braucht sie verlässliche Unterstützung.

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