Die Veranstaltung fand vom 12. bis 14. November im Haus der Universität statt und widmete sich unter dem Motto „Amyloids, prions, clinical trials and biomarkers“ aktuellen Forschungsfragen zu neurodegenerativen Erkrankungen.
Forschende aus Düsseldorf kamen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland sowie mit Industrievertretern zusammen, um neue Erkenntnisse zu Ursachen, Risikofaktoren, Diagnosemöglichkeiten und Therapieansätzen zu diskutieren.
Zu den wissenschaftlich Verantwortlichen gehörte auch in diesem Jahr Prof. Dr. Dieter Willbold, der das Symposium gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der HHU organisierte und den fachlichen Rahmen mitgestaltete.
AFI-Geschäftsführer Dr. Christian Leibinnes:
„Als größter privater Förderer öffentlicher Alzheimer-Forschung in Deutschland ist es uns ein besonderes Anliegen, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen. Das BMFZ-Meeting in Düsseldorf hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiges Forum für die Vernetzung der Forschenden etabliert.“
Öffentlicher Vortragsabend zu den neuen Alzheimer-Medikamenten
Traditionell fand am Abend des ersten Veranstaltungstags der von der Alzheimer Forschung Initiative ausgerichtete öffentliche Vortrag statt.
Gastrednerin war Dr. Sabine Kuckert, leitende Oberärztin am Memory Zentrum Sankt Augustinus in Neuss. Sie erläuterte die wissenschaftlichen Hintergründe der neuen Medikamente, ihre Möglichkeiten und Grenzen. Sie erklärte den aktuellen Stand der Forschung, die Voraussetzungen für eine Behandlung und was die Wirkstoffe für Menschen mit Alzheimer und ihre Familien bedeuten.
Moderiert wurde der Vortragsabend von der TV-Journalistin und AFI-Botschafterin Okka Gundel, die das Publikum durch das Programm führte und die anschließende Fragerunde mit Prof. Dr. Willbold und Dr. Sabine Kuckert begleitete.
AFI-Posterpreise für Nachwuchsforschende
Im Rahmen des Meetings wurden auch 2025 wieder die von der AFI vergebenen Posterpreise verliehen. Insgesamt 34 Nachwuchsforschende reichten Beiträge für die Postersession ein. In dieser präsentierten sie ihre Projekte auf großformatigen wissenschaftlichen Postern und diskutierten sie mit dem Fachpublikum. Die überzeugendsten Einreichungen wurden mit Geldpreisen ausgezeichnet und für ihren Beitrag zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen gewürdigt.
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