Fünf bis zehn Prozent aller Demenzen

Lewy-Körperchen-Demenz

Die Lewy-Körperchen-Demenz macht ungefähr fünf bis zehn Prozent aller Demenzen aus. Die Symptome der Lewy-Körperchen-Demenz ähneln denen der Alzheimer- und der Parkinson-Krankheit. Wie bei Alzheimer leiden die Patienten unter zunehmenden Gedächtnisstörungen, die jedoch im Tages- oder Wochenverlauf sehr stark schwanken können. Schon zu Beginn der Erkrankung haben Patienten verstärkt Halluzinationen.

Parkinson-Symptome wie Muskelstarre, Muskelzittern und instabile Körperhaltung verbunden mit der Neigung zu schwanken und zu stürzen sind ebenfalls typisch. Medikamente gibt es bislang noch nicht. Deshalb ist die nichtmedikamentöse Behandlung besonders wichtig.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie sich Sorgen machen, sollten Sie zum Arzt gehen. Der erste Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Dieser überweist an einen Neurologen, einen Psychiater oder an eine Gedächtnissprechstunde

Pflegerin umarmt eine Seniorin
Titelbild des Ratgebers "Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen"

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber

Der Ratgeber Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen beleuchtet neben der Alzheimer-Krankheit auch die vaskuläre Demenz, die Lewy-Körperchen-Demenz, die frontotemporale Demenz und die Demenz bei Parkinson.
56 Seiten, 2016

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